Eigentlich müßte man von Latein-, Nordamerikanischen- und spanischen Tänzen sprechen.
Strenggenommen sind nur die Rumba, Samba und im weitesten Sinne, der aus dem Mambo
konstruierte Cha Cha Cha wirklich lateinamerik. Tänze. (Jive: nordamerikanisch - Paso Doble: spanisch).
Die ersten Ansätze lateinamerikanischer Tänze waren in Europa in den zwanziger bzw. dreißiger Jahren zu sehen.
Als die Samba und die Rumba in den Ballsälen auftauchten. Der Durchbruch kam aber erst in den fünfziger Jahren,
als die Franzosen (u.a. Lucien David und Roger Ronneaux) die lateinamerikanischen Tänze formten und die Grundlagen
dafür schufen. Englische Tanzlehrer waren es aber schließlich welche die heute gültige Technikgrundlage bildeten.
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